Glossar

Nachbehandlung

Zur Erhaltung des neuwertigen Anblicks von Terrassenflächen kann eine Nachbehandlung mit einem geeigneten Mittel (Versiegelung oder Imprägnierung) durchgeführt werden.Anders als bei zementhaltigen oder epoxidbasierten Pflasterfugenmörteln muß der KHW 1-komponentige vakuumverpackte Pflasterfugenmörtel nicht durch zusätzliche Maßnahmen vor Regen oder Frost geschützt werden. Dies stellt sowohl eine Zeit- als auch eine Kostenersparnis dar.

Naß in Naß

Bei dieser Verarbeitungsweise werden die einzelnen Verarbeitungsschritte unmittelbar - ohne Trocknungszeiten - nacheinander abfolgend durchgeführt. Dadurch wird, z.B. durch sattes Einnässen der Flächen, einer Rückstandsbildung vorgebeugt und der bei jeder Kunstharzverfugung ansonsten üblicherweise unvermeidbare Bindemittelfilm kann vermieden weden.

Naturstein

Natursteine werden nach Entstehungsform in magmatische Gesteine (Erstarrungsgestein), Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine unterschieden. Zu den Erstarrungsgesteine gehören z. B. Basalt, Granit oder auch Porphyr. Zu den Sedimentgesteinen werden Dolomite / Marmor, Kalke und Quarzit gezählt. Gneis ist ein typischer Vertreter der metamorphen Gesteine. Natursteine sind unterschiedlich zusammengesetzt und besitzen ausgeprägte Variationsbreiten hinsichtlich ihrer Eigenschaftsbilder. Auch die Dauerhaftigkeiten sind sehr unterschiedlich. So sind z.B. Kalkgesteine säurelöslich, Buntsandsteine unterliegen in Bewitterungszonen einem allmählichem Abbau, Granite und Basaltgesteine zeichnen sich dagegen durch große chemische und physikalische Beständigkeit aus. Die Porosität von Natursteinen hängt von der Gesteinsart ab und variiert von stark porös bis dicht. So sind Sandstein oder kalkhaltige Gesteine durch ihre Entstehungsgeschichte und Zusammensetzung bereits poröser und werden deshalb leichter angegriffen.