Glossar

Verdichten/Verdichtung

Durch die Verdichtung wird eine höhere Belastbarkeit des Materials erreicht. Beim original KHW Vakuum-Pflasterfugenmörtel wird dies durch denkbar einfache und bequeme Art erreicht, indem das Material schnell und einfach mittels eines weichen Wasserstrahls in die Fugen eingeschlämmt werden kann. Dadurch kommt es zu einer "automatischen Selbstverdichtung" des Materials und den bekannten Problemen wie Hohlstellen (Lunker) und losem Gefüge wird wirksam entgegengewirkt. Dies bedeutet für den Verarbeiter: größtmögliche Sicherheit vor Reklamationsansprüchen und Fehlern in der Ausführung.

Verfughilfe

Hiermit ist entweder ein Arbeitsmittel wie z.B. ein Fugeisen (oder im englischen Raum ein sog. pointing iron/striker) aber auch chemische Hilfsmittel (Verfughilfe s.a. -> Imprägnieren/Versiegeln), die die zu verfugende Fläche schützen. Hier können sowohl vor dem Verfugen Verfughilfen eingesetzt werden die die Flächen vor Rückständen des Fugenmaterials schützen und auch nach dem Verfugen Imprägnierer/Versiegelungen benutzt werden, um den neuwertigen Eindruck der Fläche möglichst lange zu erhalten. Eine viel kostengünstigere Methode die Flächen vor Materialrückständen zu schützen ist allerdings die - bei dem originalen 1-komponentigen vakkumverpackten KHW Pflasterfugenmörtel - mögliche Methode des satten Einnässens der Flächen und das arbeiten "nass in nass", einschlämmen des Fugmaterials mittels weichem Wasserstrahl und abschließendes Reinigen der Flächen, ebenfalls unter Zuhilfenahme von Wasser. Damit erreicht man bei vorschriftsmäßiger Verarbeitung schnell & einfach ebenfalls absolut einwandfreie Flächen - ohne Bindemittelrückstände/Flecken - und erreicht gleichzeitig noch eine Kostenerparnis. 

Versiegeln

Eine "Beschichtung" der zu schützenden Flächen. In der Regel geht dies mit einer "Filmbildung" einher, d.h. im Unterschied zu Imprägnierungen (siehe dort) erfolgt hier ein mehr oberflächlicher (wenngleich i.d.R. auch diffussionsoffner) Materiaauftrag, während bei einer Imprägnierung die Eindringtiefe in das Material meist höher ist.

Verträglichkeit

Grundsätzlich sollte bei Verwendung unterschiedlicher Materialien, insbesondere von unterschiedlichen Herstellern, die Verträglichkeit der Stoffe untereinander an einer unauffälligen Stelle bzw. an einer Muster-/Testfläche überprüft werden.

Vornässen

Ein wichtiger Arbeitsschritt bei der rückstandsfreien Verarbeitung von Pflasterfugenmörtelmaterialien. Allerdings verführt der Begriff "VOR"nässen dazu diesen Vorgang als zeitlich vorgelagerten und in sich abgeschlossenen Arbeitsschritt zu verstehen. Dies kann insbesondere im Sommer bei hohen Temperaturen und schneller Abtrockung der Beläge unzureichend sein, weshalb der Begriff "Einnässen" und naß halten (Arbeiten "naß in naß") zutreffender ist. Mit der "Einschlämmtechnik" die mit dem vakuumverpackten originalen 1-komponentigen Pflasterfugenmörtel der KHW Umweltdienst empfohlen wird, eröffnet sich hier ein breiter Spielraum, da es ein Übernässen d.h. ein Zuviel an Wasser nicht geben kann, höchstens ein Zuwenig.