Anwendungsgebiete

Welcher Fugenfüller für welche Fugen-Art? Bei der Wahl eines Fugenfüllers sind die Art des Pflasters sowie die Belastung der Fläche ausschlaggebend. Unser Diagramm zeigt die Anwendungsbereiche der verschiedenen Fugenfüllstoffe.

Faustregel: Bei großformatigen Belagsmaterialien (größer als 60cm x 40cm) - insbesondere dunkelfarbigen – sollte folgendes Verhältnis eingehalten werden:

Mindest-Fugenbreite = 1% der Kantenlänge der längsten Seite, d.h.:

Beispiel: Belagsformat 100 cm x 80 cm => größte Kantenlänge = 100 cm, -> daraus folgt: 1 % von 100 cm somit ergibt sich eine Mindest-Fugenbreite: 1 cm

Diese Verhältnismäßigkeit entspricht den praktischen Erfahrungen und den physikalischen Notwendigkeiten bezüglich des Ausdehnungsverhaltens bei großformatigen - insbesondere dunkelfarbigen - Belägen.

  Bei dem aktuellen Trend der Kombination „große Belagsformate – enge/schmale Fugen“ empfiehlt sich bei Unterschreiten der Mindestfugenbreite eine lose Fugenfüllung, am besten mit dem unkrauthemmenden Wüsti-Sand der KHW Umweltdienst GmbH, um einer Beschädigung des Fugenmaterials durch Wölb- oder Zugspannungen bzw. allg. thermische Effekte vorzubeugen.